Freitag, 8. August 2008
Am vergangenen Wochenende haben Sebastian und ich uns nochmal den Sehenswürdigkeiten von Toronto gewidmet. Das Programm war allerdings etwas lockerer. Am Samstag haben wir das Ontario Science Museum besucht.



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Den Titel Science trägt es nur teilweise zu Recht, da ich – wie immer – normales Realschulwissen nicht als Science betrachte. Aber trotzdem war es deutlich interessanter als das ROM. Warum? Ganz einfach, es war sehr viel zum Mitmachen dabei.



Das fing bei ganz einfachen „Spielen“ an, bei denen man die Kraft seines Händedrucks messen konnte und ging bis zu Experimenten, bei denen man durch Geräusche Kugeln, die auf dünnen Stäben befestigt waren, zum tanzen bringen konnte. Das Tolle daran: Der Behälter in dem die Kugeln tanzten, war verschlossen. Das Ganze hat sich natürlich als Täuschung der Augen herausgestellt. Neben weiteren Spielereien zu optischen Täuschungen gab es auch genügend Experimente zu Schwingungen und Wellen und und und. Alles in allem war es doch sehr lustig dort.



Als aufmerksamer Schüler im Physikunterricht wird man vieles schon kennen. Aber selber spielen macht halt mehr Spaß. Und aus diesem Grund haben wir es auch nicht geschafft alle Ebenen zu besichtigen. Aber ein paar Eindrücke konnten wir noch erhaschen.
Da uns nach dem OSM der Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, sind wir anschließend nach Hause gefahren.
Den Sonntag haben wir einfach mal vorüber ziehen lassen. Ein Ruhetag sozusagen. Am Montag ging es dann wieder nach Toronto. Erstes Ziel war die Hall of Fame des Eishockeys. Was soll ich dazu als Nicht-Eishockeyfan schreiben? Man kann sich das durchaus mal angucken, mehr auch nicht.



Für diese Fotos musste man noch nicht mal bezahlen ;)

Wenn man auch noch ohne den CityPass unterwegs ist, sollte man die Finger von der Hall of Fame lassen, da der Eintrittspreis nicht wirklich gerechtfertigt ist.
Zum Mittag sind wir dann nach Chinatown gefahren. Wenn man sich das so vorstellt, denkt man (ich) an enge lebhafte Straßen. Lebhaft waren die Straßen schon, aber eng auf keinen Fall. Als wir dann mal in eine Seitenstraße gebogen sind, wurden die Straßen dann auch ein kleines bisschen enger, so dass es schon in meine Vorstellung passte.



In so einer Seitenstraße haben wir dann neben den vielen kleinen „Ramschläden“ ein Restaurant gefunden. Leider liegen unsere Mittagszeiten meist so ungünstig, dass man nicht von der Anzahl der Gäste auf die Qualität des Restaurants schließen kann. Es war halt schon kurz nach 16 Uhr. Als haben wir uns dann „alleine“ in das Restaurant gesetzt. Auf der Speisekarte hatten es uns die verschiedenen Sushi und Sashimi- Gerichte angetan. Das war vielleicht ein Gaumenschmaus.





Okay, der Ingwer hat einen Geschmack, der mich doch ein wenig (mehr) an Spülmittel erinnerte, aber das war mir vorher schon bekannt und kann nicht als Kritikpunkt herhalten. Einfach nur lecker. Die Wahl des Restaurants war also doch nicht in die Hose gegangen. Wenn man dann noch sieht, dass mich mein Menü umgerechnet nur knappe 9€ gekostet hat, war es doch ein gelungen nach „hinten“ verschobenes Mittag.
Während ich diese Zeilen schreibe, hat auch die 4. Woche die Mitte überschritten. So langsam fängt die Zeit an davon zu rennen. Die letzten 2 Wochenenden schreien also danach nochmal etwas hier in Kanada zu erleben. Mal sehen, was uns noch einfällt.

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